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Woher die Jugendlichen das Gerät kennen? Aus der Werbung? Nein, diesmal nicht. Den neuesten Trend aus dem amerikanischen Kalifornien gibt es momentan exklusiv im Sportunterricht.
Spaß und Schulsport keine Gegensätze
Auf Initiative der Firma Streetsurfing (geändert, d.R.) hat zum Beispiel die Realschule am Stadtpark die Waveboards in den Sportunterricht der 10. Klassen eingeführt. Dabei ist es Sportlehrerin Christine Wiesweg ziemlich egal, dass der Besuch von Schulen natürlich eine Marketingstrategie des Unternehmens ist. Spaß und Schulsport sind schließlich keine Gegensätze.
Rollen, Gleiten, Fahren
„Der Lehrplan sieht den Punkt ‚Rollen, Gleiten, Fahren‘ vor“, erklärt die Pädagogin, „diese Waveboards sind eine gute Alternative zu den einfachen Rollbrettern oder Schlittschuhen.“Beim Schlittschuhlaufen murren die Schüler über die Helmpflicht.
Doch Andreas Herbrecht von Streetsurfing hat gute Argumente, Waveboards im Sport-Unterricht zu rechtfertigen: „Waveboard fahren beansprucht die Muskulatur in Schulter-, Becken- und Beinbereich. Außerdem erfordert das Fahren ein hohes Maß an Koordination.
Treten ist nicht erforderlich
Die schräg gestellten Achsen der Rollen sorgen bei einem bestimmten Bewegungsablauf des Fahrers für einen eigenständigen Vortrieb. Treten wie bei einem Skateboard ist nicht nötig, dafür ist die Geschwindigkeit auch ein wenig geringer.
Bei den Schülern kam das revolutionäre Schulsportgerät sofort gut an. Julian Amadé Wemmer ist erfahrener Skater: „Die Waveboards sind klasse, allerdings sind hier in der Halle auch optimale Verhältnisse. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Räder auch auf der Straße funktionieren.“ Vielleicht landet das Waveboard doch nicht auf jedem Wunschzettel.
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